
Gratuliere – Dein erster Schritt Richtung KI ist gemacht
Du hast den Kurs „Fit für KI“ gemeistert. Hier findest Du die wichtigsten Infos, Tipps und Hilfestellungen, damit Du direkt weitermachen kannst.
In unserer Schulung haben wir KI-Assistenten und Sprachmodelle (z. B. ChatGPT oder Claude) als Beispiel genutzt. Du hast gelernt, wie man sie wie eine Art „Browser fürs Denken“ einsetzen kann – und dabei das passende Modell auswählt.
Kurze Erklärung: LLM steht für Large Language Model – also ein großes Sprachmodell. Es ist das „Gehirn" hinter ChatGPT, Claude & Co. und sorgt dafür, dass Deine Texteingaben verstanden und in hilfreiche, logische Antworten verwandelt werden.
Das Schöne: Alles, was Du hier über ChatGPT und Claude gelernt hast, lässt sich problemlos auf andere große Anbieter übertragen – zum Beispiel Gemini, Grok oder Mistral.
Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind kleiner, als man denkt. Fast überall kannst Du:
und in Sekunden Antworten erhalten
Fotos, Flyer, Texte und vieles mehr
per Mikrofon, wenn Du magst
Text, Bild, Code, Präsentation, Excel, Word, PDF und vieles mehr
Wenn Du mit einem LLM sprichst, gibt es zwei typische Reaktionsweisen:
kurz und knackig, ohne großes Nachdenken, keine wirklich vertieften Antworten
hier nimmt sich die KI mehr Zeit, um eine besonders gründliche und logische Antwort zu liefern
Die meisten Modelle haben spannende Extras, die Du aktivieren kannst:
Die führenden Anbieter machen Dir das Arbeiten besonders leicht:
Du hast im Kurs viel gesehen – aber wie war das noch gleich?
Keine Sorge: Wenn Du etwas vergessen hast, frag z.B. einfach ChatGPT selbst. Der Schlüssel ist, deine Anfrage präzise zu formulieren.

Wichtig: Nenne ChatGPT immer kurz, welche Variante und welche Hardware Du nutzt, um sicherzustellen, dass die Antwort wirklich zu Deiner Situation passt.
Hardware: z. B. Laptop oder Smartphone
Variante: z. B. Webversion oder App
Das Herzstück bei KI-Assistenten und Sprachmodellen (z. B. ChatGPT oder Claude) ist die Art, wie Du Deine Fragen stellst. Ein klarer Prompt bringt präzise, überzeugende Antworten – ein schwacher Prompt sorgt für oberflächliche Ergebnisse. Hier sind die Grundregeln für gutes Prompting.
Je klarer Deine Aufgabe beschrieben ist, desto besser das Ergebnis.
Sag der KI, wer sie sein soll („Du bist mein Marketingberater …“).
„Erkläre mir das in 5 Schritten“ bringt meist bessere Resultate.
Sag, ob Du eine Liste, einen Textblock oder eine Tabelle möchtest.
Bestimme den Stil, in dem die KI schreiben soll. Dies verleiht deinen Ergebnissen die gewünschte Persönlichkeit und Wirkung.
Sachlich und journalistisch für faktenbasierte, professionelle Texte.
Motivierend und emotional, um Menschen zu inspirieren und zu überzeugen.
Präzise und formal für Dokumente, die Genauigkeit erfordern.
Locker und verständlich für eine nahbare und einfache Kommunikation.
Mit diesen Tricks hebst du deine KI-Nutzung auf das nächste Level und erzielst schneller genau die Resultate, die du brauchst.
Füge am Anfang Deines Prompts hinzu: „Optimiere diesen Prompt:“. Die KI schlägt dir eine bessere Version vor und du lernst, wie gute Prompts aufgebaut sind.
Wenn eine Antwort nicht passt, fordere Alternativen an: „Mach es kürzer.“, „Schreibe es emotionaler.“ oder „Erstelle drei Alternativen.“
Die besten Ergebnisse entstehen oft im zweiten oder dritten Anlauf. Je mehr Feedback du gibst, desto besser versteht die KI, was du brauchst.
Hier sind einige konkrete Beispiele, wie du die Prompting-Regeln für verschiedene Anwendungsfälle nutzen kannst.
„Du bist mein Social-Media-Experte. Erstelle mir 5 Instagram-Posts für ein KI-Training, die kurz, emotional und mit Call-to-Action sind. Schreibe im Stil von Dale Carnegie.“
„Fasse mir diesen Text für eine Präsentation in maximal 5 Bulletpoints zusammen – klar, verständlich, inspirierend. Schreibe im Stil der New York Times.“
„Ich benutze ChatGPT in der Windows-Browserversion. Ich möchte eine tägliche To-do-Liste erstellen. Erkläre mir Schritt für Schritt, wie ich das mache.“

Damit Du nicht jedes Mal bei null anfangen musst, haben wir einen Prompt-Assistenten für ChatGPT gebaut. Er hilft dir, strukturierte und effektive Anfragen zu erstellen.
Einfach klicken – und schon öffnet sich der Assistent direkt in Deinem ChatGPT.
Nicht immer willst Du, dass Deine Daten über das Internet laufen. Eine spannende Möglichkeit ist es, ein Modell lokal auf Deinem eigenen Rechner laufen zu lassen. Dafür gibt es Ollama – ein Tool, mit dem Du bekannte KI-Modelle direkt auf Deinem Computer starten kannst.
Besuche die offizielle Ollama-Website
Windows oder macOS
Folge den Standard-Installationsschritten
Ein kleines Terminal öffnet sich
z.B. llama3:8b (einfach kopieren und in Ollma bei „Find Modell" einfügen)
Genau wie bei ChatGPT, nur lokal
Wenn Du Deine erste Frage stellst. Das kann beim ersten Mal ein paar Minuten dauern.
Aus der Ollama-Bibliothek
Deine Eingaben bleiben auf Deinem Gerät
Kein Warten auf Server
Ideal, wenn Du unterwegs bist oder keine stabile Internetverbindung hast
Da es über 1 Mio. unterschiedliche Modelle gibt, frag einfach Chat-GPT was zu Deinen Anforderungen und vor allem Deiner Hardware passt.
(z. B. unter Windows → Rechtsklick auf „Dieser PC" → „Eigenschaften")
dann kannst Du diesen einfach bei ChatGPT einfügen
„Ich möchte mit Ollama ein lokales LLM auf meinem Laptop/PC nutzen. Hier ein Screenshot mit meinen Systemdaten. Bitte empfehle mir ein passendes Modell, das sich besonders gut für Aufgaben wie Schreiben, Rechnen, etc. eignet."
Kopiere einfach den von ChatGPT vorgeschlagenen Modellnamen bei Ollama in das Feld „Find Model“, starte einen Chat – und schon wird das Modell auf Deinem Rechner heruntergeladen.
Du willst Deine Ideen noch stärker rüberbringen – klar, überzeugend und professionell? Dann nutze unser Lieblingstool für Präsentationen, Landingpages und Social-Media-Inhalte: Gamma.app – Dein Turbo für Content
Mit Gamma erstellst Du beeindruckende visuelle Inhalte mit der Kraft der KI. Deine Notizen werden in wenigen Minuten zu:
die aussehen wie vom Designer
die sofort online gehen können
die Du als PDF oder Link teilen kannst
Gamma macht sehr hilfreiche kurze Videos – meistens nur 1–3 Minuten – und erklärt alles immer aktuell und auf den Punkt. Wenn Du tiefer einsteigen möchtest:
Damit Du sofort loslegen kannst:
Du bist jetzt schon einen großen Schritt voraus. KI ist kein Hexenwerk – sie ist ein Werkzeug. Und je öfter Du es nutzt, desto natürlicher wird es für Dich und Dein Team.

Bleib neugierig, probiere die Tipps aus und mach KI zu Deinem täglichen Begleiter.
Jeden Tag ein Stück mehr.
Fit für KI – und jetzt geht’s richtig los!